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Schlagwort: Social Media

Crossposting: Die clevere Taktik für Content-Strategen

Was ist Crossposting?

Anstatt einzelne Beiträge für jedes Netzwerk zu erstellen, bietet Crossposting Ihnen die Möglichkeit, identische Inhalte auf mehreren Social-Media-Kanälen zu veröffentlichen. Dadurch sparen Sie sich das mühsame Kopieren und Einfügen – ein Beitrag kann beispielsweise zeitgleich auf X und Facebook erscheinen. Dabei sollten Sie beachten, dass jede Plattform eigene Richtlinien und Gewohnheiten hat. Ein Tweet kann zwar technisch auch auf Facebook geteilt werden, doch unterscheiden sich Faktoren wie die Zeichenbegrenzung, Medienformate und spezielle Erwähnungen deutlich. Je nach Plattform kann derselbe Inhalt unterschiedlich wahrgenommen werden.

Weshalb ist Crossposting sinnvoll?
Crossposting bietet mehrere Vorteile, insbesondere wenn Sie regelmässig auf mehreren Plattformen aktiv sind:

  • Zeitersparnis: Statt für jeden Kanal eigene Inhalte zu erstellen, können Sie vorhandenes Material gezielt anpassen und mehrmals verwenden. Stimmen Sie dabei die Ansprache und die technischen Anforderungen auf den jeweiligen Kanal ab.
  • Grössere Reichweite: Ihre Zielgruppe ist meist auf unterschiedlichen Plattformen unterwegs. Mit Crossposting stellen Sie sicher, dass möglichst viele Personen Ihre Beiträge sehen.
  • Starkes Markenbild: Einheitliche Inhalte auf verschiedenen Kanälen stärken die Wiedererkennbarkeit Ihrer Marke und sorgen für einen konsistenten, klaren Auftritt.

Schritt-für-Schritt zum gelungenen Crossposting

Um einen “Copy-Paste-Effekt” zu vermeiden, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  1. Plattformen gezielt auswählen: Nicht jede Plattform eignet sich für jeden Inhalt. Was auf LinkedIn Wirkung zeigt, muss auf TikTok nicht genauso funktionieren. Identifizieren Sie die Kanäle, auf denen Ihre Inhalte besonders gut ankommen.
  2. Einen Content-Plan entwickeln: Wenn Sie die für Ihre Strategie passenden Netzwerke bestimmt haben, strukturieren Sie die Themen, Formate und Veröffentlichungszeiten. Überlegen Sie: Was bewegt Ihre Zielgruppe? Welches Medium ist geeignet (Bild, Video, Text)? Eine geeignete Vorlage kann Ihnen die Planung erleichtern.
  3. Inhalte anpassen: Jede Plattform stellt unterschiedliche Anforderungen an die Grösse von Bildern, die Länge von Texten und die Ansprache. Während bei Instagram auf visuelle Ästhetik Wert gelegt wird, sind auf X (Twitter) oder neu Inst Threads prägnante Aussagen gefragt. Passen Sie Ihre Inhalte entsprechend an.
  4. Hashtags und Formatierung optimieren: Hashtags sind nicht überall gleich relevant. Auf Instagram und TikTok sind sie essenziell, auf LinkedIn spielen sie eine geringere Rolle. Auch die Formatierung, etwa Emojis oder Absätze, sollten Sie je Plattform individuell gestalten. Lesen Sie dazu auch folgenden Artikel:  https://mosaiq.ch/die-sich-veraendernde-bedeutung-von-hashtags/
  5. Automatisierungstools klug verwenden: Mithilfe von Tools wie Metricool, Hootsuite oder Buffer können Sie Inhalte effizient vorplanen und auf mehreren Kanälen zeitgleich veröffentlichen. Dennoch sollten Sie Ihre Posts immer für die jeweilige Plattform optimieren.
  6. Ergebnisse regelmässig auswerten: Überwachen Sie, auf welchen Plattformen Ihre Beiträge besonders gut ankommen, und passen Sie Ihre Vorgehensweise laufend an die gewonnenen Erkenntnisse an.

Häufige Fehler beim Crossposting (und wie Sie sie vermeiden)

Crossposting kann Ihnen viel Arbeit abnehmen, wenn Sie es richtig machen. Hier sind ein paar typische Fehler und wie Sie sie vermeiden:

❌ Einfach Copy-Paste nutzen → ✅ Passen Sie Ihre Beiträge individuell an.  

❌ Nicht auf Bild- und Videogrößen achten → ✅ Berücksichtigen Sie die verschiedenen Anforderungen der jeweiligen Plattformen.

❌ Gleiche Hashtags überall verwenden → ✅ Nutzen Sie plattform-spezifische Hashtags. 

❌ Nicht auf die Tonalität achten → ✅ Passen Sie auch den Ton und Emojis an Ihr Publikum an. 

❌ Keine Performance-Analyse machen → ✅ Analysieren Sie die Ergebnisse regelmässig und optimieren Sie Ihre Strategie. 

Quelle: Metricool

Unser Angebot

Unser Online Marketing und Monitoring Tool Metricool bietet äusserst praktische und sehr übersichtliche Funktionen zur Redaktionsplanung und Crossposting mit individueller Anpassung. Gerne unterstützen wir Sie bei der Einrichtung und systematischen Vorgehensweise für ein neues erfolgreiches Content Creator-Erlebnis.

Social Media-Formate 2025

Mehr Erfolg auf Social Media dank richtiger Bild- und Video-Formate

Social-Media lebt von Bildern und erst recht von Videos bzw. Reels. Was einfach aussieht, hat seine Tücken, zumal jede Plattform ihre eigenen Anforderungen hat. Sind Bilder unscharf, Videos abgeschnitten oder sonstige (Datei)Formate nicht korrekt, wirkt das schnell mal unprofessionell und die Leute scrollen durch. Wir haben auf der Website von Metricool (übrigens ein cooles Tool, das wir Ihnen gerne vorstellen) eine praktische Übersicht über alle aktuellen Kanäle und Formate gefunden – schauen Sie hier.

Wenn Sie diese Vorgaben beachten, erzielen Sie mit Ihren Beiträgen die Wirkung und Reichweite, die Sie verdienen. 

Zur Formatübersicht

Egal, ob Sie Bilder, Videos oder Reels posten – mit den richtigen Massen stellen Sie sicher, dass die Inhalte auf jeder Plattform optimal dargestellt werden, professionell und hochwertig wirken.

Quelle:  https://metricool.com/de/social-media-formate-dein-vollstaendiger-guide/

Unser Angebot 

Metricool bietet Schnittstellen zu Canva und Adobe Express. Unser Team hat sehr viel Erfahrung mit beiden Tools und kann Sie gerne dabei unterstützen, in CoCreation ansprechende Animationen und Videos für Reels, Stories und Beiträge zu erzeugen.

Fragen Sie uns an

Für komplexe Multichannel- und eCommerce-Projekte mit datenbankgestützer Produktion von automatisierten dynamischen Layouts bietet unsere hauseigene Lösung boost.ch Möglichkeiten, die noch weit darüber hinausgehen. Doch dazu in einem späteren Newsletter.

Die richtigen Bild- und Videoformate für Bluesky

Bluesky, die Alternative zu X, wächst rasant. Damit dein Content dort optimal aussieht, halte dich an diese Formate:

Bluesky gewinnt immer mehr Nutzer. Falls du eine durchdachte Content-Strategie aufbauen möchtest, solltest du diese Bild- und Videogrößen beachten:

  • Titelbild: 3000 x 1000 px
  • Profilbild: 400 x 400 px
  • Quadratische Bilder: 1200 x 1200 px
  • Horizontale Bilder: 1200 x 675 px
  • Vertikale Bilder: 1080 x 1350 px
  • Videos: 1920 x 1080 px, 1080 x 1080 px oder 1080 x 1920 px (max. 60 Sek.)

Die richtigen Bild- und Videoformate für Facebook

Facebook ist eine der vielseitigsten Plattformen, aber nicht jedes Bildformat funktioniert gleich gut. Hier sind die optimalen Bildgrößen:

Desktop-Version

Damit deine Bilder in der Desktop-Ansicht optimal dargestellt werden, solltest du diese Maße verwenden:

  • Profilbild: 180 x 180 px (auf Mobilgeräten 128 x 128 px)
  • Titelbild: 820 x 312 px (Desktop), 640 x 360 px (App)
  • Event-Titelbild: 1200 x 628 px
  • Video-Titelbild: 1250 x 312 px (20-90 Sek.)
  • Quadratische Beiträge: 1200 x 630 px (1.91:1)
  • Bilder mit Links: 1200 x 630 px
  • Facebook-Ads:
    • Bilder: 1600 x 628 px
    • Videos: 600 x 315 px oder 600 x 600 px
    • Karussell: 1080 x 1080 px
    • Audience Network: 398 x 208 px
    • Marketplace: 1200 x 1200 px
  • Videos im Feed: 1080 x 1080 px
  • Reels: 1080 x 1920 px (9:16, max. 90 Sek.)
  • Stories: 1080 x 1920 px

Mobile-Version

In der mobilen Ansicht gelten teilweise andere Bildgrößen. Besonders das Titelbild solltest du anpassen:

  • Titelbild: 640 x 360 px
  • Profilbild: 128 x 128 px

Tipp: Speichere deine Bilder im PNG-Format, um Qualitätsverluste zu vermeiden!

Die richtigen Bild- und Videoformate für Instagram

Instagram lebt von Bildern – setze sie optimal in Szene:

Ob im Feed oder in Stories – die richtige Bildgröße stellt sicher, dass deine Inhalte hochwertig und ansprechend wirken.

  • Profilbild: 320 x 320 px

Feed-Bilder

  • Quadratisch: 1080 x 1080 px (max. 2080 x 2080 px)
  • Horizontal: 1080 x 566 px
  • Vertikal: 1080 x 1350 px (1.91:1 bis 4:5)
  • Karussell:
    • Horizontal: 1080 x 566 px
    • Quadratisch: 1080 x 1080 px
    • Vertikal: 1080 x 1350 px

Videos & Reels

  • Feed-Videos: 1080 x 608 px (vertikal) oder 1080 x 1350 px (horizontal)
  • Stories: 1080 x 1920 px (max. 15 Sek.)
  • Reels: 1080 x 1920 px (bis zu 90 Sek.)
  • Ads:
    • Quadratisch: 1080 x 1080 px
    • Horizontal: 1080 x 566 px
    • Stories-Ads: 1080 x 1920 px

💡Instagram zeigt Bilder im Feed nun im 3:4-Format, obwohl Posts weiterhin im 4:5-Format hochgeladen werden können. Achte darauf, wichtige Inhalte innerhalb der neuen Safezone zu platzieren. Falls sich diese Änderung bestätigt oder weiterentwickelt, werden wir den Guide entsprechend aktualisieren.

Die richtigen Bild- und Videoformate für LinkedIn

Auch im Business-Netzwerk spielt die Optik eine Rolle:

LinkedIn lebt von professionellen Profilen und Unternehmen, die ihre Marke stärken möchten. Die richtigen Bildgrößen helfen dabei:

  • Profilbild: 400 x 400 px
  • Header-Bild: 1584 x 396 px
  • Post-Bild: 1200 x 627 px (mit Link: 520 x 272 px)
  • Unternehmenslogo: 300 x 300 px
  • Unternehmens-Header: 1584 x 396 px
  • Ads:
    • Einzelbild-Anzeigen: 1.91:1, 1:1 oder 1:1.91
    • Karussell-Anzeigen: 1080 x 1080 px
    • Video-Anzeigen: MP4, 30 FPS, Formate 16:9, 1:1 oder 9:16

Die richtigen Bild- und Videoformate für TikTok

TikTok ist zwar videobasiert, aber auch Bilder spielen eine Rolle:

Damit dein Profil ansprechend wirkt, achte auf diese Maße:

  • Profilbild: 400 x 400 px
  • Videos & Stories: 1080 x 1920 px (bis zu 10 Min.)

Die richtigen Bild- und Videoformate für Pinterest

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, die sich perfekt für Content-Marketing und Markenpräsentation eignet. Damit deine Pins gut performen und von der Pinterest-Algorithmus bevorzugt werden, solltest du diese Bildgrößen nutzen:

  • Profilbild: 165 x 165 px
  • Titelbild: 800 x 450 px (16:9)
  • Pins: 1000 x 1500 px (2:3)
  • Story Pins: 1080 x 1920 px (9:16)
  • Ads: 1000 x 1500 px (2:3 bis 1:3.5)

Die richtigen Bild- und Videoformate für Threads

Threads ist Metas Alternative zu Twitter/X und wird zunehmend beliebter. Um deine Inhalte dort ideal in Szene zu setzen, solltest du die folgenden Bildgrößen beachten:

  • Profilbild: 320 x 320 px
  • Beitragsbild: 1080 x 1920 px

Die richtigen Bild- und Videoformate für Twitch

Twitch ist die führende Plattform für Livestreaming, besonders in den Bereichen Gaming, Musik und kreative Inhalte. Damit dein Kanal professionell wirkt, solltest du diese Bildgrößen verwenden:

  • Profilbild: 256 x 256 px
  • Titelbild: 1200 x 480 px
  • Panels: 320 x 300 px

Die richtigen Bild- und Videoformate für Twitter/X

Twitter (jetzt X) ist eine der wichtigsten Plattformen für News, Trends und Diskussionen in Echtzeit. Die richtige Bildgröße sorgt dafür, dass deine Tweets ansprechend und professionell wirken:

  • Profilbild: 400 x 400 px
  • Header-Bild: 1500 x 500 px
  • Tweet-Bild: 1024 x 512 px (2:1)
  • Ads:
    • Bilder: 600 x 335 px
    • Videos: 800 x 418 px

Die richtigen Bild- und Videoformate für YouTube

YouTube ist die größte Videoplattform der Welt. Hochwertige Thumbnails und ein professionelles Kanaldesign sorgen für mehr Klicks und eine höhere Sichtbarkeit deiner Inhalte:

  • Profilbild: 800 x 800 px
  • Titelbild: 2048 x 1152 px (16:9)
  • Thumbnails: 1280 x 720 px
  • Videoauflösungen:
    • 8K: 7680 x 4320 px
    • 4K: 3840 x 2160 px
    • 1080p: 1920 x 1080 px
    • 720p: 1280 x 720 px

Wir als Profi unterstützen Sie gerne bei Ihrem nächsten Social-Media-Projekt

Social Media im Realitätscheck – Was Creator:innen oft verschweigen

Soziale Medien sind längst fester Bestandteil jeder Marketingstrategie. Doch die Plattformen verändern sich rasant, persönliche Betreuung wird seltener, und der Markt wird überschwemmt von rein vollautomatisch KI-erzeugten Posts und von Creator:innen, die behaupten, sie hätten das Erfolgsrezept endlich gefunden. Für Marketingverantwortliche bedeutet das: kritisch bleiben, Mechanismen verstehen und Mythen von Fakten trennen.

Der Mythos von der organischen Reichweite

Viele Agenturen predigen es wie ein Mantra: „Regelmässig posten, Follower aufbauen und bloss keine Werbung zeigen.“ Doch die Realität sieht anders aus. Plattformen wie Meta sind keine Wohltätigkeitsorganisationen für Unternehmen. Ihr Geschäftsmodell basiert auf Werbung, und das in gigantischem Ausmass. 2024 erzielte Meta einen Umsatz von 164,5 Milliarden US-Dollar, mehr als alle TV-Sender weltweit zusammen. Der grösste Teil davon stammt aus Werbeanzeigen.

Regelmässiges Posten allein bringt kaum langfristige Vorteile. Entscheidend ist, ob ein Beitrag echten Mehrwert bietet – also relevant ist, informiert oder inspiriert. Gerade in weniger unterhaltungsnahen Branchen fällt das schwer. Viele Unternehmen versuchen deshalb, über Humor Reichweite zu erzielen – meist mit mässigem Erfolg.

Auch die Idee, dass mehr Follower automatisch mehr Reichweite bedeuten, ist überholt. Seit der Einführung des Discovery Feeds zählt vor allem eines: Interesse. Inhalte werden ausgespielt, wenn sie Aufmerksamkeit wecken – unabhängig von der Followerzahl. Doch der Wettbewerb ist gewaltig: Rund 95 Millionen neue Posts werden täglich veröffentlicht. Kein Wunder also, dass die Engagement-Raten oft enttäuschen.

So lässt sich Reichweite realistisch bewerten

Anstatt auf organische Wunder zu hoffen, lohnt sich ein nüchterner Blick auf die Zahlen. Berechnen Sie die tatsächlichen Kosten Ihrer organischen Reichweite mit dem Tausenderkontaktpreis (TKP): Produktionskosten / Reichweite in Tausend = effektiver TKP. Stellen Sie sich dann die Frage: Rechtfertigt ein organischer Beitrag, der X-mal teurer ist als bezahlte Werbung, auch einen entsprechend höheren Effekt? In vielen Fällen zeigt diese Rechnung schnell, ob sich die Investition wirklich lohnt.

Frühes Branding ist kein Risiko – sondern Pflicht

Viele Content Creators warnen: „Zeigen Sie Ihr Logo oder Ihre Marke bloss nicht zu früh – das schreckt Nutzer:innen ab.“ Doch Studien zur Werbewirkung zeigen das Gegenteil. Frühes, klares Branding verbessert die Wiedererkennung und steigert die Markenwirkung nachweislich. Wer also glaubt, dezentes Branding am Ende des Videos sei die bessere Lösung, hat sich offenbar noch nie mit fundierten Analysen wie einer Brand-Lift-Studie beschäftigt. Die Ergebnisse sprechen für sich – mehr dazu im Listicle.

Frühes Branding zahlt sich aus

Nur wenn die Marke von Beginn an sichtbar ist, entfaltet eine Kampagne ihre volle Wirkung. Gleichzeitig gilt: Geben Sie Ihren Content Creators so viel kreative Freiheit wie möglich – abgesehen von der Vorgabe des frühen Brandings. So bleibt das Ergebnis authentisch und glaubwürdig. Zeigen Sie Ihren Creators dazu auch Vergleichszahlen (siehe Tabelle) – das schafft Verständnis und stärkt die gemeinsame Zielorientierung.

«Funktioniert gut» – aber für wen eigentlich?

Hinterfragen Sie, was Ihre Creator meinen, wenn sie sagen, eine Kampagne habe «gut funktioniert».
Viele stützen sich auf Kennzahlen wie Views, Likes oder Shares. Das ist nachvollziehbar, denn diese Werte sind leicht zu erfassen und wirken auf den ersten Blick beeindruckend. Doch für Marketingverantwortliche zählen andere KPIs – nämlich jene, die den Unternehmenserfolg tatsächlich beeinflussen:

Markenbekanntheit, Markenimage und Umsatz

Ein hoher Like-Wert zeigt lediglich, dass ein Beitrag sympathisch war. Er beweist jedoch weder Kaufabsicht noch Markenbindung oder langfristige Wirkung. Kampagnen, die vor allem auf Engagement-Metriken abzielen, laufen deshalb oft am Ziel vorbei – sie erzeugen Diskussionen über Zahlen, die für die Marke letztlich kaum relevant sind.

Handlungsempfehlung: Social Media strategisch nutzen

Nutzen Sie Social Media für das, wofür die Plattformen konzipiert wurden: zielgerichtetes Marketing anhand valider Marketing-KPIs. Jede grosse Plattform bietet heute umfangreiche Tools, um Kampagnen präzise auf Ihre Ziele abzustimmen – von Brand Awareness über Consideration bis hin zu Conversion. Diese Zielsysteme sind längst Standard und ermöglichen ein transparentes Reporting sowie eine datengestützte Optimierung Ihrer Kampagnenleistung.

Unser Angebot

Gerade Klein- und teilweise auch Mittelunternehmen haben weder Zeit noch Budget, sich detailliert mit dem Generieren und Analysieren von Marketingaktivitäten auseinanderzusetzen. Resultate von KI automatisch generiertem Content ist äusserst fragwürdig und immer zu überprüfen. Hier benötigt es stattdessen integrierte Lösungen, die einfach zu erzeugenden, relevanten und echten Content von der Website bis zu den Social Media-Kanälen automatisieren. Unsere Online Marketing und Monitoring Tools Metricool und Brevo (Newsletter) bieten sehr ausführliche Analysen jeglicher Kanäle in übersichtlicher Darstellung. Dies ist für ein generisches Controlling der Marketingaktivitäten zuhanden des Managements in vielen Fällen absolut ausreichend.

Für die oben beschriebene sehr detaillierte Auswertung einzelner Kampagnen und deren Wirkung auf Brand-Awareness, Consideration und Conversion arbeiten wir seit einigen Jahren mit darauf spezialisierten, äussert qualifizierten Performance Marketing-Partnern zusammen und vermitteln diese gerne weiter.

Die sich verändernde Bedeutung von Hashtags

Die Bedeutung von Hashtags hat sich von einem einfachen Weg zur Reichweitensteigerung hin zu einem differenzierteren Werkzeug für Nischenkommunikation und Trend-Signalgebung gewandelt.

Während ihre Relevanz auf einigen Plattformen abgenommen hat, besonders nach der Abschaffung der Hashtag-Follow-Funktion auf Instagram, bleiben sie auf X (vormals Twitter) für aktuelle Ereignisse und auf TikTok für Trends wichtig. Die strategische, zielgruppenorientierte und kontextbezogene Nutzung sowie die Kombination mit anderen Faktoren wie Keywords und Mentions sind heute entscheidend für den Erfolg digitaler Strategien. 

Die Verschiebung der Bedeutung

  • Von Masse zu Klasse: Früher galt die Devise «Je mehr Hashtags, desto größer die Reichweite», doch heute sind weniger, dafür aber relevantere Hashtags oft effektiver. 
  • Zunehmende Plattform-Differenzierung: Die Bedeutung von Hashtags ist stark plattformabhängig geworden. 
  • Fokus auf Keywords und Kontexte: Auf Plattformen wie Instagram gewinnen Keywords im Text und die allgemeine Interaktion an Bedeutung, da Hashtags weniger zur Reichweite beitragen. 
  • Abgeschaffte Funktionen: Auf Instagram wurde die Funktion «Hashtag folgen» abgeschafft, um Spam zu bekämpfen und Nutzer vor irrelevanten Inhalten zu schützen, was den Stellenwert von Hashtags weiter reduziert hat. 

Die aktuelle Nutzung von Hashtags

  • Trend-Signalgebung: Auf Plattformen wie TikTok haben Hashtags noch eine Funktion, um Trends zu signalisieren und zu verfolgen. 
  • Nischen und Communitys: Hashtags helfen dabei, spezifische Communities und Nischeninhalte zu finden und zu bündeln. 
  • Kampagnen und Events: Sie bleiben ein wichtiges Werkzeug, um Kampagnen und Events zu fördern und die Kommunikation zu bündeln. 
  • Regionale und spezifische Anwendungsbereiche: Spezifische und regional bezogene Hashtags gewinnen an Bedeutung, um gezielt eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen. 
  • Ergänzung zu anderen Strategien: Hashtags sind nicht mehr der einzige Faktor für Sichtbarkeit, sondern eine nützliche Ergänzung zu Content-Strategien, die auch Mentions und eine durchdachte Content-Planung umfassen. 

Ausblick

  • Der Wandel geht weiter: Da sich die Algorithmen der Plattformen stetig ändern, müssen Marketer ihre Strategien kontinuierlich anpassen, um Hashtags effektiv zu nutzen. 
  • Mehr als nur ein Hashtag: Der strategische Einsatz, das Verständnis der jeweiligen Plattform und die Kombination von Hashtags mit relevanten Inhalten, Storytelling und Interaktion sind heute entscheidend. 

LinkedIn: Neue Features für mehr Reichweite

Unser Online Marketing Analyse-Tool metricool hat 577’180 Beiträge von 47’735 Seiten analysiert, um das Wachstum von LinkedIn zu messen und zu bestätigen, was wir schon aus der Social Media-Studie wussten: LinkedIn ist mehr als nur eine Plattform für die Jobsuche.

Was kann man mit der Studie anfangen?

  • Daten anschauen, welche am spannendsten sind – die anderen aber trotzdem im Blick behalten.
  • Die wichtigsten Zahlen merken, Schlussfolgerungen und Insights.
  • Mit Seiten vergleichen, die ähnlich gross sind wie die eigene.

Und jetzt kommt der Lieblingsteil: Die Best Practices speichern, um sie in der Content-Strategie umzusetzen > Tipps + echte Beispiele sind die perfekte Kombination.

Und dann den LinkedIn-Wachstum auf echten Daten aufbauen.

Und hier noch ein paar Tipps und Links. Nicht mehr die neuesten News, aber immer noch absolut relevant:

  1. Begründung, warum Hashtags dank KI langsam obsolet werden auf LI:
  1. Der Grund, weshalb Beiträge besser als Sponsored Article gepostet und jeweils mit einem fixen Betrag beworben werden sollten:
  1. Das selbe gilt für LI-Newsletter.

Beiträge dazu hier…

… und hier:

Metricool: Alle Online-Plattformen – ein Tool

Als Cockpit für Social Media und Online Marketing verwendet Mosaiq seit ein paar Monaten https://metricool.com/de/ für uns selber und für die enge Zusammenarbeit im Content Marketing mit unseren Kunden. Ob Mitbewerber-Analyse, Post-Planung und Reporting – es funktioniert alles über ein geschäftliches Login, ohne jedes Mal das Passwort für jeden Online-Kanal eingeben zu müssen. 

Falls ihr Interesse habt an der Studie, könnt ihr euch für eine Präsentation sehr gerne bei uns melden.

Social Media Trends 2025

Die  Social Media Studie 2025 von  Metricool bringt interessante Erkenntnisse für Brands und Social Media Manager. Für die Erhebung wurden mehr als 33 Millionen Beiträge sowie eine Million Konten bei Facebook, LinkedIn, X, Instagram, TikTok, Google Business Profile, Twitch, YouTube und Pinterest analysiert.Die Ergebnisse offenbaren, dass Kurzvideos und qualitativ hochwertiger Content entscheidend sind, um in den sozialen Medien zu punkten.

TikTok: Reichweite verdoppelt sich, Engagement sinkt

TikTok wächst weiterhin rasant. Die Reichweite hat sich im Vergleich zur letzten Studie um mehr als 65 Prozent verdoppelt. Allerdings ist die   Engagement Rate um mehr als 19 Prozent gesunken, trotz gestiegener Interaktionen. TikTok experimentiert auch mit längeren Videos und   testet sogar 30-Minuten-Videos. Der Algorithmus priorisiert die Qualität der Inhalte unabhängig von der Follower-Zahl, was Marken ermöglicht, von Grund auf zu wachsen.

TikTok: Durchschnittliche Reichweite, © Metricool

Facebook: Rückgang des Engagements, Reels im Aufwind

Auf Facebook geht das Engagement bei Posts weiter zurück, während Reels an Bedeutung gewinnen. Das Engagement bei Reels ist um rund fünf Prozent gestiegen, während Interaktionen bei Posts um mehr als neun Prozent zurückgingen. Marken müssen sich anpassen und verstärkt auf Reels setzen, um ihre Reichweite zu halten oder auszubauen.

Instagram: Reels sind weiterhin das wichtigste Format

Die Bedeutung von Kurzvideos auf Instagram wächst. Die Anzahl der Reels hat um mehr als acht Prozent im Vergleich zur Vorjahresstudie zugenommen, während die Veröffentlichung von Stories und Feed-Beiträgen rückläufig ist. Der neue Instagram-Algorithmus stellt Unternehmen vor Herausforderungen: Inhalte werden nach Relevanz und nicht nach Bekanntheit des Profils im Feed angezeigt. Das bedeutet, dass besonders spannende, lustige oder relevante Inhalte entscheidend sind, um Likes zu bekommen und eine hohe Reichweite zu erzielen. Kleine Konten mit gutem Content haben dadurch mehr Chancen, während große Konten, die auf Masse statt Klasse setzen, an Reichweite verlieren.

Studie Balkendiagramm, Instagram: Durchschnittliche Anzahl der Veröffentlichungen,

Instagram: Durchschnittliche Anzahl der Veröffentlichungen, © Metricool

Instagram Threads: Neu und stark

Das neue Instagram Threads verzeichnet hohe Wachstumsraten bei den Usern. Vor allem mit Kurzvideos.
Threads kann ganz einfach aus Instagram heraus aktiviert werden und ist die Antwort auf X (Twitter) aus dem Hause Meta, entsprechend mit fast identischer Funktionalität für Kurznachrichten. So können auch Posts direkt in Kombination mit Instagram geplant und geteilt werden.

X: Qualität vor Quantität

Auf X ist die durchschnittliche Anzahl der Impressionen um mehr als 75 Prozent gestiegen, obwohl weniger gepostet wird. Dies zeigt, dass Qualität vor Quantität geht. Die Interaktionen haben zugenommen, insbesondere bei Antworten und Zitaten, was zeigt, dass Nutzer:innen stärker an Diskussionen teilnehmen. Brands sollten Inhalte erstellen, die zu Diskussionen anregen, um ihre Reichweite zu erhöhen.

YouTube: Mehr Interaktionen

Die durchschnittliche Anzahl der Interaktionen bei YouTube-Videos ist um 12,4 Prozent gestiegen. Dennoch ist die Engagement Rate leicht gesunken. Marken sollten weiterhin auf hochwertige Videoinhalte setzen, um die gestiegene Interaktionsbereitschaft der Nutzer:innen auszuschöpfen.

Pinterest: Sinkende Impressionen, stabile Interaktionen

Die Impressionen auf Pinterest sind um 28 Prozent zurückgegangen, während die Anzahl der veröffentlichten Pins um 5,3 Prozent gestiegen ist. Trotz des Rückgangs der Impressionen bleibt das Engagement stabil, was zeigt, dass Nutzer:innen weiterhin an Pinterest-Inhalten interessiert sind. Der Rückgang der Impressionen könnte auch einen der Gründe darstellen, warum das Unternhemen kürzlich die Board Sharing-Funktion verkündet hat.   User können nun ihre Pinnwände mit Direkt-Link auf anderen Social-Kanälen teilen.

LinkedIn: Starkes Wachstum des Engagements

LinkedIn verzeichnet einen Anstieg der Impressionen um 16,5 Prozent und einen Anstieg des Engagements um 29,4 Prozent. Nutzer:innen schätzen hochwertige Inhalte und interagieren vermehrt mit Marken. Unternehmen müssen diese Qualität aufrechterhalten, um die hohe Interaktionsrate beizubehalten. LinkedIn hat kürzlich den Video-Feed ausgerollt, der sich kaum von TikTok, Reels und Shorts unterscheidet. 

Metricool: Alle Online-Plattformen – ein Tool

Als Cockpit für Social Media und Online Marketing verwendet Mosaiq seit ein paar Monaten https://metricool.com/de/ für uns selber und für die enge Zusammenarbeit im Content Marketing mit unseren Kunden. Ob Mitbewerber-Analyse, Post-Planung und Reporting – es funktioniert alles über ein geschäftliches Login, ohne jedes Mal das Passwort für jeden Online-Kanal eingeben zu müssen. 

Falls ihr Interesse habt an der Studie, könnt ihr euch für eine Präsentation sehr gerne bei uns melden.